Ist doch wohl klar, dass ich mich hier wie Zuhause fuehle, oder? Nach allen Erzaehlungen und Fotos gibt es immer noch viel zu berichten - es spielt sich doch auch sehr viel zwischen den Zeilen ab, was noch mehr Farbe in die Reiseerlebnisse bringt.
Letzendlich bin ich sehr froh, dass auf vielen Touren und Aktionen alles so prima gelaufen ist, was als Alleinreisender oft kritisch verlaufen koennte. Hey, schliesslich bin ich in Neuseeland und die drohende Gefahr der Vergasung durch die vielen Schafe und Rinder ist noch zu ertragen. Ansonsten werden meine naechsten Stationen in dieser Richtung einiges mehr zu bieten haben..
See you!
Meine Reise begann am 20. Sept. 2005 und fuehrte ueber 4 Monate durch Suedamerika (Brasilien, Bolivien, Chile, Peru und Mexico) mit Flug von Los Angeles auf die Fijis. Ab Mai 2006 durchquerte ich das Naturparadies Neuseeland fuer 3 Monate mit eigenem Auto. Danach folgte eine Tour entlang der australischen Ostkueste ueber Darwin und Alice Springs. Was ab Juli im suedlichen Afrika geschah, spottet jeder Beschreibung....
Tuesday, May 02, 2006
Monday, May 01, 2006
Aotearoa, "Land der weißen Wolke"
So langsam neigt sich die wunderschoene Zeit in Neuseeland dem Ende zu ;-(
Ich habe den Eindruck, meine ersten guten Erfahrungen gemacht zu haben und das Land, Leute und die Entwicklung recht gut einschaetzen zu koennen. Es ist immer noch ein echtes Naturparadies, was mich staendig zum Staunen und Bewundern animiert und fasziniert. Es ist einfach sehr wichtig, viel Zeit zu haben um alles wirklich in sich aufnehmen zu koennen. Meine Reise mit dem Auto, wo ich wunderschoene Naechte unter dem traumhaften Sternenhimmel und nah an Straenden verbrachte, ist oft die Beste Zeit abseits von jeder Zivilisation und Backpackers.
Viele Moeglichkeiten habe ich nur wenig genutzt, wie z.B. die vielen einladenden Art Gallerien, wo sich immer ein Besuch mit Gespraechen lohnt, da Kuenstler einfach tolle Ideen verwirklicht haben oder die millionen wunderbare Gelegenheiten zu picknicken, fuer die alleine sich ein langer Ausflug lohnt.
Sweet as!!
Ich habe den Eindruck, meine ersten guten Erfahrungen gemacht zu haben und das Land, Leute und die Entwicklung recht gut einschaetzen zu koennen. Es ist immer noch ein echtes Naturparadies, was mich staendig zum Staunen und Bewundern animiert und fasziniert. Es ist einfach sehr wichtig, viel Zeit zu haben um alles wirklich in sich aufnehmen zu koennen. Meine Reise mit dem Auto, wo ich wunderschoene Naechte unter dem traumhaften Sternenhimmel und nah an Straenden verbrachte, ist oft die Beste Zeit abseits von jeder Zivilisation und Backpackers.
Viele Moeglichkeiten habe ich nur wenig genutzt, wie z.B. die vielen einladenden Art Gallerien, wo sich immer ein Besuch mit Gespraechen lohnt, da Kuenstler einfach tolle Ideen verwirklicht haben oder die millionen wunderbare Gelegenheiten zu picknicken, fuer die alleine sich ein langer Ausflug lohnt.
Sweet as!!
Sunday, April 30, 2006
Es gibt sie noch
Im Te Papa Tongarewa (Mutter Erde) Museum in Wellington findet gerade eine Ausstellung zum Thema "Herr der Ringe" statt, wo beeindruckende Einzelstuecke der Kostueme und Waffen zu sehen sind. Eine hervorragende Arbeit bis ins kleinste Detail mit bestem Material. Hintergrundberichte, Interviews mit Schauspieler und Regisseur etc. sowie Drehaufnahmen mit ihren Spezialeffekten zeigten, wie dieses Meisterwerk entstand.
Der sprechende Baum und eine Miniatur von "Hells Deep" - die uneinnehmbare Festung - wirkten so nochmals anders als im Film. Das Besondere bei allen Figuren ist einfach, dass man sich leicht mit den hervorragenden Charakteren identifizieren kann. Ich weiss noch nicht, wo ich mich am ehesten wieder finde. Ist es Aragon oder ein Hobbit? Vielleicht auch Gimli?
DAS Nationalmuseum hat allerdings noch viel mehr zu bieten - es ist nicht umsonst eines der Besten der Welt! Spannende Unterhaltung fuer die ganze Familie bieten "echte" Erdbeben, welche einen kraeftig durchschuetteln und heftige Vulkanausbrueche. Die Landesgeschichte wird von vielen Seiten interessant beleuchtet und ist fuer Kinder auch oft zum Anfassen, was keine Langeweile aufkommen laesst. Zudem ist der Eintritt frei. Ansonsten kostet der Eintritt fuer Kinder bis 14 Jahre bei vielen Veranstaltungen etc. nur ein drittel oder weniger - echt familienfreundlich.
Die Geschichte und Kultur (Herkunft, Tradition, Tanz, Sprache, Wohnen, Tattoos etc.) der Maoris ist ein wesentlicher Teil des Museums. Es bringt einiges Licht ins Dunkel. Meine wenigen Begegnungen mit echten Maoris waren maechtig beeindruckend. Viele kraeftige Maenner wirken immer noch wie Krieger (beim ersten Eindruck echt furchterrechend!), was sich im Gespraech dann schnell wandelt. Keine Frage: sie lassen sich nicht alle von der Zivilisation beherrschen und sind Originale. Allerdings heute oft durch Arbeitslosigkeit, Alkohol und Drogen oft zur Randgruppe degradiert.
Es gibt als "Entschaedigung" mittlerweile einige Massnahmen, welche die wertvolle und bedeutungsreiche Sprache (neben Radio und Fernsehen) und Bildung der Maoris foerdert und so fuer bessere Integration und Identifikation sorgt.
Das Thema indigene Voelker (Ureinwohner) und deren Vertreibung etc. wird mich sicher ueber meine ganze Reise hinaus beschaeftigen.
Kia ora!
Der sprechende Baum und eine Miniatur von "Hells Deep" - die uneinnehmbare Festung - wirkten so nochmals anders als im Film. Das Besondere bei allen Figuren ist einfach, dass man sich leicht mit den hervorragenden Charakteren identifizieren kann. Ich weiss noch nicht, wo ich mich am ehesten wieder finde. Ist es Aragon oder ein Hobbit? Vielleicht auch Gimli?
DAS Nationalmuseum hat allerdings noch viel mehr zu bieten - es ist nicht umsonst eines der Besten der Welt! Spannende Unterhaltung fuer die ganze Familie bieten "echte" Erdbeben, welche einen kraeftig durchschuetteln und heftige Vulkanausbrueche. Die Landesgeschichte wird von vielen Seiten interessant beleuchtet und ist fuer Kinder auch oft zum Anfassen, was keine Langeweile aufkommen laesst. Zudem ist der Eintritt frei. Ansonsten kostet der Eintritt fuer Kinder bis 14 Jahre bei vielen Veranstaltungen etc. nur ein drittel oder weniger - echt familienfreundlich.
Die Geschichte und Kultur (Herkunft, Tradition, Tanz, Sprache, Wohnen, Tattoos etc.) der Maoris ist ein wesentlicher Teil des Museums. Es bringt einiges Licht ins Dunkel. Meine wenigen Begegnungen mit echten Maoris waren maechtig beeindruckend. Viele kraeftige Maenner wirken immer noch wie Krieger (beim ersten Eindruck echt furchterrechend!), was sich im Gespraech dann schnell wandelt. Keine Frage: sie lassen sich nicht alle von der Zivilisation beherrschen und sind Originale. Allerdings heute oft durch Arbeitslosigkeit, Alkohol und Drogen oft zur Randgruppe degradiert.
Es gibt als "Entschaedigung" mittlerweile einige Massnahmen, welche die wertvolle und bedeutungsreiche Sprache (neben Radio und Fernsehen) und Bildung der Maoris foerdert und so fuer bessere Integration und Identifikation sorgt.
Das Thema indigene Voelker (Ureinwohner) und deren Vertreibung etc. wird mich sicher ueber meine ganze Reise hinaus beschaeftigen.
Kia ora!
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