Meine Reise begann am 20. Sept. 2005 und fuehrte ueber 4 Monate durch Suedamerika (Brasilien, Bolivien, Chile, Peru und Mexico) mit Flug von Los Angeles auf die Fijis. Ab Mai 2006 durchquerte ich das Naturparadies Neuseeland fuer 3 Monate mit eigenem Auto. Danach folgte eine Tour entlang der australischen Ostkueste ueber Darwin und Alice Springs. Was ab Juli im suedlichen Afrika geschah, spottet jeder Beschreibung....
Wednesday, April 12, 2006
Friday, April 07, 2006
Halbzeit........??????????????????!
Vertraute Wege, Leute und taegliche Routine sind seit langer Zeit passe. Fremde Sprachen und Gewohnheiten/Kulturen, die ich bisher nur aus Filme oder Buecher kannte, sind ploetzlich ein Teil meines Lebens. Freundliche, interessierte und lachende Gesichter umgeben mich taeglich und gruessen sogar auf der Strasse. Der Tag beginnt mit dem Biologischen wach werden und nicht mit dem nervenden Klingeln eines Weckers. Eine friedliche Stimmung macht sich breit - innerlich wie aeusserlich! Ich habe mein ganzes Leben noch nie soviel Toastbrot gegessen oder Cola getrunken. Manches scheinbar ungesunde Essen ist voruebergehend garnicht so uebel. Schliesslich bin ich ja nur wenige Monate oder so in einem Land und moechte mich mit deren jeweiligen Bewohner anpassen. Ein taeglich guter Stuhlgang; reichlich Sprit im Tank und den Kofferraum voll mit Lebensmittel - die wirklich wichtigen Dinge eben! - was gehoert sonst noch zu einem gelungenen Tag!? Vielleicht bei exotischen Rhythmen nackt um ein Lagerfeuer tanzen?
Was ich sonst noch alles dabei habe oder antreffe, ist sehr bemerkenswert: meine staendigen Begleiter, die Zuversicht und die Freude trafen schnell einige Artverwandte wie den Mut und das Vertrauen. Dabei sah es lange so aus, als koennte die Gewohnheit, die Sicherheit und die Angst ihre Staerken ausspielen - keine Chance! Als wahre Dominanz stellen sich der Glaube und die Unbeschwertheit heraus, welche sich staendig in der Auseinandersetzung mit dem Vorurteil/Klischee und der Erwartungshaltung behaupten muessen.
Wer nun denkt, ohne Arbeit kann man nicht gut leben, sollte es zumindest einmal fuer eine gewisse Zeit probieren. Jeder Typ ist natuerlich unterschiedlich, aber fuer mich steht fest: zuviel Arbeit ueber laengere Zeit spottet dem schoenen Leben. Ich freue mich schon, neue Erfahrungen bei laengeren Arbeitseinsaetzen waehrend meiner Reise zu machen, denn die MIschung machts!
Ganz sicher ist das Geld ausgeben bei guter Laune, welche der Ausgangspunkt fuer Gesundheit ist, auf diese Art viel amuesanter und beschraenkt sich auf das Wesentliche.
Mal schauen, wielange ich als Representant fuer Deutschland unterwegs sein werde - ein Flugticket wird mir sicher nicht mein Vorhaben diktieren. Es ist so spannend und aufregend ueberall, warum soll ich das aendern wollen? Wer kann mir gute Gruende nennen? Ich warte auf Feedback - immer!!
Bis 5. Mai 06 bin ich erreichbar unter 0064 2103 83 475 (Handy) oder staendig per Email unter: Rainerroundtheworld@web.de
Was ich sonst noch alles dabei habe oder antreffe, ist sehr bemerkenswert: meine staendigen Begleiter, die Zuversicht und die Freude trafen schnell einige Artverwandte wie den Mut und das Vertrauen. Dabei sah es lange so aus, als koennte die Gewohnheit, die Sicherheit und die Angst ihre Staerken ausspielen - keine Chance! Als wahre Dominanz stellen sich der Glaube und die Unbeschwertheit heraus, welche sich staendig in der Auseinandersetzung mit dem Vorurteil/Klischee und der Erwartungshaltung behaupten muessen.
Wer nun denkt, ohne Arbeit kann man nicht gut leben, sollte es zumindest einmal fuer eine gewisse Zeit probieren. Jeder Typ ist natuerlich unterschiedlich, aber fuer mich steht fest: zuviel Arbeit ueber laengere Zeit spottet dem schoenen Leben. Ich freue mich schon, neue Erfahrungen bei laengeren Arbeitseinsaetzen waehrend meiner Reise zu machen, denn die MIschung machts!
Ganz sicher ist das Geld ausgeben bei guter Laune, welche der Ausgangspunkt fuer Gesundheit ist, auf diese Art viel amuesanter und beschraenkt sich auf das Wesentliche.
Mal schauen, wielange ich als Representant fuer Deutschland unterwegs sein werde - ein Flugticket wird mir sicher nicht mein Vorhaben diktieren. Es ist so spannend und aufregend ueberall, warum soll ich das aendern wollen? Wer kann mir gute Gruende nennen? Ich warte auf Feedback - immer!!
Bis 5. Mai 06 bin ich erreichbar unter 0064 2103 83 475 (Handy) oder staendig per Email unter: Rainerroundtheworld@web.de
Thursday, April 06, 2006
100% organic garden
Ueber der wilden Westkueste hing ein schweres Wettertief, was nach 2 Wochen Sonnenschein und vielen Wanderungen fuer mich und meine Fuesse das passende Zeichen war, eine Pause einzulegen. In Hokitika fand ich eine deutsch-schottische Familie mit 3 Kinder im Alter von 9-14 Jahren. Hilke (aus Hannover) hatte mit Rori (Bildhauer und Kuenstler) vor 15 Jahren ca. 5 ha Land gekauft - zu dieser Zeit nocht richtig guenstig! Nun gehen die Arbeiten am "neuen" Haus schon ins fuenfte Jahr - mit sehr viel Eigenleistung und Liebe zum Detail, welche ueberall im und ums Haus herum zu finden ist. Gerade wird das Projekt"offener Kamin" bearbeitet. Viele riesige Holzfenster mit Sprossenrahmen waren gebraucht von einem alten Postgebaeude gekauft.
Hilkes Steckenpferd ist der Garten. So wurde ihr mit einem 600 qm grossen Gewaechsgarten ein Traum erfuellt. Seit kurzem arbeitet sie in einem Walldorf-Kindergarten. Meine Taetigkeiten als Wwoofer waren ernten der Cocktail-Tomaten, Kletter- und Strauchbohnen, Unkraut zupfen, Erde fuer das Wintergemuese jaehten, Holz und Steine schleppen, Sand sieben, Erde ausheben und mit Kieselsteinen fuellen sowie riesige Flaechen mit "Sand" aus gemahlenen Steinen zur Duengung streuen. Das Thema "Permaculture" - oekologische Landwirtschaft mit Hinblick auf die naechsten Generationen! - ist Schwerpunkt dieser Familie. Mit Tieren und Natur leben und erhalten statt sich nur an ihnen bedienen
!Uebrigens haben sie keine Baugenehmigung und keinen Plan fuer Statik etc
Landesweite Probleme mit dem geringen Grundwasser werden oeffentlich nur auf der Ebene von Quoten diskutiert. Landwirte verbrauchen extrem viel Wasser und verpesten zudem Wasser und Erde mit Duenger und Guelle. Echte Alternativen wie z.B. Baeume und Pflanzen, welche den Bodenqualitaet erhoehen, anpflanzen. Der Profitgedanken spielt hier auch eine wesentliche Rolle
Andere Tatsachen, welche mit viel Leidenschaft diskutiert werden, sind die ueberproportionale Zahl an Maoris in den Gefaengnissen (ca. 80%, obwohl sie nur 20% der Bevoelkerung ausmachen) . Dabei wird oft emotional argumentiert und Vorurteile benutzt - leider waren keine Maoris anwesend...
Zu Feiern bringen Leute oft "ihren Teil" von Zuhause mit, um den Gastgeber nicht wirtschaftlich zu ueberfordern. Darueber wird ganz offen gesprochen und im Austausch nach Moeglichkeiten gesucht, jemanden zu helfen. Weniger Konkurrenzdenken spielt hier eine grosse Rolle. Es ist verpoehnt, sich in irgendeiner Form hervorzuheben.
In den Schulen wird "Outdoor-Activities" unterrichtet und bis zum Abitur sogar handwerken mit verschiedenen Materialien und Hauswirtschaft etc.
Hilkes Steckenpferd ist der Garten. So wurde ihr mit einem 600 qm grossen Gewaechsgarten ein Traum erfuellt. Seit kurzem arbeitet sie in einem Walldorf-Kindergarten. Meine Taetigkeiten als Wwoofer waren ernten der Cocktail-Tomaten, Kletter- und Strauchbohnen, Unkraut zupfen, Erde fuer das Wintergemuese jaehten, Holz und Steine schleppen, Sand sieben, Erde ausheben und mit Kieselsteinen fuellen sowie riesige Flaechen mit "Sand" aus gemahlenen Steinen zur Duengung streuen. Das Thema "Permaculture" - oekologische Landwirtschaft mit Hinblick auf die naechsten Generationen! - ist Schwerpunkt dieser Familie. Mit Tieren und Natur leben und erhalten statt sich nur an ihnen bedienen
!Uebrigens haben sie keine Baugenehmigung und keinen Plan fuer Statik etc
Landesweite Probleme mit dem geringen Grundwasser werden oeffentlich nur auf der Ebene von Quoten diskutiert. Landwirte verbrauchen extrem viel Wasser und verpesten zudem Wasser und Erde mit Duenger und Guelle. Echte Alternativen wie z.B. Baeume und Pflanzen, welche den Bodenqualitaet erhoehen, anpflanzen. Der Profitgedanken spielt hier auch eine wesentliche Rolle
Andere Tatsachen, welche mit viel Leidenschaft diskutiert werden, sind die ueberproportionale Zahl an Maoris in den Gefaengnissen (ca. 80%, obwohl sie nur 20% der Bevoelkerung ausmachen) . Dabei wird oft emotional argumentiert und Vorurteile benutzt - leider waren keine Maoris anwesend...
Zu Feiern bringen Leute oft "ihren Teil" von Zuhause mit, um den Gastgeber nicht wirtschaftlich zu ueberfordern. Darueber wird ganz offen gesprochen und im Austausch nach Moeglichkeiten gesucht, jemanden zu helfen. Weniger Konkurrenzdenken spielt hier eine grosse Rolle. Es ist verpoehnt, sich in irgendeiner Form hervorzuheben.
In den Schulen wird "Outdoor-Activities" unterrichtet und bis zum Abitur sogar handwerken mit verschiedenen Materialien und Hauswirtschaft etc.
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